allison_is: (SCA thuglife)
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Up until 1583, it doesn't seem to me that any of the bodies described in QEWU are stiffened. Lined, yes. Unless I read over something that mentioned stiffening, but I don't think I did.   QEWU says "The Queen's early 'bodies' are lined with fustian, taffeta or sarsenet, but in 1583 William Jones made 'a payer of bodyes of blake vellat lyned with canvas styffenid with buckeram drawen oute with white sipers'" (Arnold 146). QEWU also mentions that Corset "appears in Cotgrave's Dictionarie of the French and English Tongues, printed in 1611, as a friend term for 'a little body, also a paire of bodies (for a woman).' It is not used in England until the 19th century" (Arnold 145).

In Textiler Hausrat the term Mieder, which modernly translates as stomacher, bodice, girdle or camisole is mentioned as early as 1550 under a different term, mutter.

Some day I will be a millionaire and have the entire set of the early modern German dictionaries in my possession. Since I'm not, I consulted my Kleines Fruehneuhochdeutsches Woerterbuch. Mutter is listed as a few things, like Uterus and Ursache and Gebaermutter (same thing as item 1, but anyway!), there is also muter listed. Because of early modern spelling conventions, this is also a possibility. Muter refers me to materi(e). the first results in the dictionary are "Materie, Gegenstand, Stoff, Koerper" Respectively, matter (material?), subject, cloth, and body.

Kluge's Etymologisches Woerterbuch der deutschen Sprache (best Christmas present ever) first lists the actual term mieder as being mueder until sometime in the 18th century. It is similar to muter. Materie is still referred to as stoff in addition to bestandteil (component) and Gegenstand.

Mieder Sn (bis in 18. Jh mueder m.) std. (11.Jh., Form 15. Jh.). Bis in 18. Jh mueder m.; die Entrundung aus mitteldeutschen oder oberdeutschen Mundarten. Mhd. muoder, mueeder, ahd. muodar >>Leibchen << neben >>Bauch, Mutterleib <<. Es handelt sich also um eine Zugehoerigkeitsbildung zu dem Wort Mutter in der Bedeutung >>Mutterleib<< als >>das Kleidungsstueck, das den Leib bedeckt<<.
Heyne (1899/1903), III, 314; Mieder W. SD 23 (1979), 118-121

Here is what Grimm's Dictionary says; not in translation. Sorry folks.
MIEDER, n. weibliches kleidungsstück, leibchen ohne ärmel. als theit der frauentracht in Ober- und Niederdeutschland alt verbreitet: mhd. muoder und müeder (plur. diu übermüeder NEITHART 40, 20), welche form später die herschende wird; altnd. mûder modercula, vestis (SCHM. 1, 1573 Fromm.), altfries. môther, als mittelstes der von den frauen getragenen drei kleidungsstücke (oberkleid, mieder, hemde) bezeichnet RICHTHOFEN 937; da im ahd. einmal muodar von einem gestreckten schlangenleibe gebraucht wird (alvum muodar STEINMEYER-SIEVERS 2, 640, 53 aus Vergil. Georg. 3, 427), und da später muoder in der Martina vom menschlichen leibe und der haut steht (LEXER wb. 1, 2238), so ist es wahrscheinlich, dasz das kleidungsstück von daher seinen namen empfangen hat, und sich etwa verhält wie leib und leibchen in übertragener bedeutung (vgl. oben sp. 590. 591); vgl. auch brust und brüstchen pectorale, theil 2, 446. 448 und franz. corset von cors, corpus. das mittelalter kennt muoder auch als rumpftheil der männlichen kleidung:

dâ der ermel an daჳ muoder gât (am rocke des jungen Helmbrecht)
alumbe und umbe was diu nât
behangen wol mit schellen.
         Helmbrecht 211,
selbst als ganzes oberkleid, in éiner bedeutung mit dem fremden surkenîe:

als ich iu gibe in iuwer hant (spricht ein schalk zu seiner mutter)
die ermel der suckenîen,
sone sult ir niht verziehen,
ir sult iuch vaste an mich haben ...
dô sach er einen ritter stân
des kleider wâren gesniten
rehte nâch sînen siten ...
der ritter künste rîche
der nam behendeclîche
des selben ritters muoder.
er gap eჳ sîner muoter:
'dâ haltet iuch als ich ê sprach.'
         Haupts zeitschr. 6, 500, 116;
später auf die weibliche kleidung eingeschränkt, als stück welches den busen umgibt und stützt, auch übermüeder genannt, weil es über dem hemde getragen ward und die stickerei desselben vorn durchsehen liesz (aftermuoder in Hagens gesamtabent. 2, 523, 387 ist eine scherzhafte bezeichnung eines frauenhemdes mit anspielung darauf, was es auf der rückseite deckt); und die dem mhd. gemäsze schreibung dauert als müder lange: fascia ubermuder, muder als auf einem frauen hemde DIEF. 226b (der busen wurde vor der verwendung des mieders durch eine binde gehalten, daher fascia wige- l. mammebant ebenda, vgl. auch SCHULTZ höf. leben 1, 188); moderacula, modercula muder, ubermu̔der 364b; moderacula, modercula ubermůder in camisia, mueder auf dem rochk nov. gloss. 255a; mammillare, ein brustdůch oder übermu̔der, frawenmu̔der DASYP.; der jungfrauen halszgolter und ubermu̔ter. Garg. 136b; müder, mammilare, receptaculum mammillarum SCHOTTEL 1366; das müder, mammillare, mammillarum receptaculum, amiculum, das müder zuschnüren, .. das müder aufmachen STIELER 42; müter neben mieder JACOBSSON 3, 63a; aber mieder, was ie für mhd. üe setzt, erscheint schon im 15. 16. jahrh.: amictorium mieder, ubermu̔der, wamsz, goller DIEF. 30b; fascia iebermieder 226b; und ist später allgemein: das mieder, mammillare, strophium, vestimentum muliebre STEINBACH 2, 61; mieder, pectorale, mamillare, schnürmieder, quod in dorso funiculo contrahitur. FRISCH 1, 662c; als tracht der ländlichen oder kleinstädtischen kreise auszerhalb der mode: der aufzug des mieters und kleidung sahe zupft ausz, wie ein ohnordentliche tändler-laden. ABR. A S. CLARA Judas 1, 20; beide töchter trugen sich noch deutsch, wie man es zu nennen pflegte, und diese fast verdrängte nationaltracht kleidete Friedriken besonders gut. ein kurzes weiszes rundes röckchen, ... ein knappes weiszes mieder und eine schwarze taffetschürze -- so stand sie auf der gränze zwischen bäuerin und städterin. GÖTHE 25, 343; ich weisz, dasz ich mir, als sie sehr weinte, ein schaustück mit dem bildnis papst Leos von der brust losmachte und es ihr als ein andenken von mir ... in das mieder steckte. H. V. KLEIST Käthchen v. Heilbr. 5, 3;

Hans zieht die schöne sanft zu sich ins grüne nieder,
lobt ihren neuen latz, schielt öfters auf ihr mieder.
         GELLERT 1, 132;

ein mäntelchen ohne mieder
und, leichter als ein wölkchen, ein seidner unterrock
war all ihr putz.
         WIELAND 4, 52 (n. Amadis 2, 41);

(sie) hofft, man lasz ihr doch
zum wenigsten -- ein röckchen und ein mieder.
         10, 177;

zusehens wird auch ihr gesichtchen länger,
und von erstickter seufzer drang
das knappe mieder immer enger.
         21, 182;

der zwang wird mit dem mieder aufgeschnürt.
         184;

frau Klare, die sich endlich geben musz,
schwört ihr, so lang als etwas auf und nieder
in ihrem mieder geht, ihr hold und treu zu sein.
         366;

kontuschen, strümpfe, mieder,
und hauben ohne zahl.
         HÖLTY 10 Halm;

dir trauerschürz und mieder zuzuschneiden,
wenns heiszt: der Ruprecht in Batavia
krepirt.
         H. V. KLEIST zerbr. krug, 7. auftr.;

da schüttelt ers gefieder (der frühling)
und streut auf brust und mieder
mir duft und blumen ohne harm.
         RÜCKERT 387;

bildlich: und der ost, der kecke freier,
löst den knospen ihre mieder.
         PLATEN 82.


Now that is out of the way, Zander-Seidel mentions that it was different than a Bruestlein and Leiblein and that it can be worn over or under a shirt. Margarethe Clatz leaves behind (in 1550) an 'old white mutter on a shirt" (Zander-Seidel 94). But what is a mutter/mueder? I am of the opinion that it is not a corset as we think of it, which is similar to the 1598 example of being boned.

That's not really answering my question about stiffening. It isn't until 1598 that there is a definitive (i.e. Extant) answer on stiffening as far as bodies in Germany and it comes in the form of a boned pair of bodies that belonged to a 22 year old. The section about under-dresses might answer my question about support and stiffening layers. But I'll get to that when I get to that.

I am wondering if it it just a kirtle. Hm.
Personal note: sorcketen?
Yup.

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